Dingden.nrw
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Humberghaus

Hohe Strasse 13, Dingden Museum seit 2012 Gedenk- und Museumshaus
Humberghaus Dingden

Die Familie Humberg

Im Haus in der Hohen Strasse 13 in Dingden wohnte bis 1941 die juedische Familie Humberg. Sie betrieb eine Metzgerei und einen Manufakturwarenladen. Die Eltern, Rosalia und Abraham, und ihre sieben Kinder waren geschaetzte Mitglieder der Dorfgemeinschaft. Doch die Familie Humberg wurde - wie Millionen Juden - zum Opfer der systematischen Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung durch die Nationalsozialisten.

Das Gedenkhaus

Seit 2012 dient das Haus als Gedenk- und Museumshaus. Es erinnert an das Schicksal der Familie Humberg und an das juedische Leben in Dingden. Die Ausstellung dokumentiert das alltaegliche Leben der Familie, ihre Integration in die Dorfgemeinschaft und die schrittweise Ausgrenzung und Verfolgung waehrend der NS-Zeit.

Das Museum ist ein wichtiger Ort der Erinnerungskultur am Niederrhein. Es traegt dazu bei, die Geschichte der juedischen Gemeinden in laendlichen Regionen sichtbar zu machen und vor dem Vergessen zu bewahren. Regelmaessige Fuehrungen und Veranstaltungen laden zum Gedenken und zur Auseinandersetzung mit der Geschichte ein.

Besucherinformationen

Das Humberghaus ist regelmaessig fuer Besucher geoeffnet und bietet gefuehrte Rundgaenge an. Schulklassen und Gruppen koennen individuelle Fuehrungen vereinbaren. Der Eintritt ist frei, Spenden werden fuer den Erhalt des Museums gerne entgegengenommen. Aktuelle Oeffnungszeiten und Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Humberghauses.